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  • Ihr Ansprechpartner


    Gewerbevereinigung e.V.
    Rolf Schwarztrauber

    Fürther Strasse 6
    69509 Mörlenbach

    Tel. 06209/16 72

  • Newsletter




  • Bürgerversammlung


    zum Thema Gewerbegebiet Nord-Ost
    am 9.5.2019 um 20:00 Uhr
    im Bürgerhaus Mörlenbach




  • Neue Mitglieder


    Wir begrüßen folgende neue
    Mitglieder in unserem Verein:


    BTR Office
    Schreibwaren und Bürobedarf
    & Poststelle

    Fürther Straße 18, 69509 Mörlenbach
    Tel. 06209 / 27 23 631



  • Mörlenbach braucht Gewerbe


    Infos des Gewerbevereines zum geplanten Gewerbegebiet


    IG Pro-Gewerbegebiet Mörlenbach

    Gewerbegebiet Mörlenbach Nord-Ost

    In Mörlenbach wurde seit der Errichtung des Edeka und Aldimarktes vor fast 20 Jahren keine Fläche mehr für Gewerbe entwickelt. 2005 wurde die jetzt zur Diskussion stehende Fläche von 4,6 ha bereits als Gewerbezuwachsfläche im Regionalplan ausgewiesen. Es ist die einzige zur Verfügung stehende Fläche die für Gewerbeansiedlung noch in Frage kommt. Es stehen schlicht keine anderen Flächen in der Großgemeinde zur Verfügung. Versuche der Gemeinde im Jahr 2007/ 2008 weitere Flächen an verschiedenen Stellen und in den Ortsteilen für Gewerbe zu generieren wurden vom RP abgelehnt. In Mischgebieten ist eine Ansiedlung von Gewerbebetrieben sehr schwierig und oft unerwünscht, wie bereits einige Unternehmer in den letzten Jahren schmerzhaft erfahren mussten, und auch Flächenmäßig zu gering. Weitere Flächen sind in privater Hand und stehen nicht zum Verkauf. Gewerbeflächen im Ortskern sind nur für Einzelhandel oder ähnliche Gewerbeformen möglich. Hier haben wir die umgekehrte Situation. Ein aussterben des Handels und eine Flächenübernahme durch Versicherungen, Sozialstationen und Ausstellungsräume, was zu weiterer Unattraktivität geführt hat.
    Warum braucht Mörlenbach ein Gewerbegebiet, und das ausgerechnet in einer Landschaftlich schönen Lage am Ortsrand.
    Weil es keine andere Fläche mehr gibt und es wird keine weitere Fläche genehmigt. Die Lage ist an der stark befahrenen B38  mit über 20000 Autos pro Tag. Es grenzt an das bereits bestehende Gebiet gegenüber und liegt verkehrsgünstig an der geplanten Trasseneinmündung der zu erwartenden B38a. Auf dieser Fläche könnten bis zu 15 Gewerbebetriebe angesiedelt werden.  Eine Gemeinde wie Mörlenbach braucht Gewerbe. Es hängt zu viel davon ab. Einnahmen für den Gemeindesäckel, Arbeitsplätze, Ausbildungsplätze sowie die soziale Vernetzung des Gewerbes mit der Bevölkerung, den sozialen wie sportlichen und kulturellen Einrichtungen. Mörlenbach braucht eine gesunde Infrastruktur. Der Einzelhandel innerorts findet schon jetzt fast nicht mehr statt. Wenn wir auch noch Gewerbebetriebe, Handwerker und produzierendes Gewerbe verlieren, ist die Abwärtsspirale verbunden mit Mehrkosten für jeden Bürger nicht mehr zu stoppen. Außerdem wird man auf liebgewonnene, auf Zuschuss angewiesene Veranstaltungen in Zukunft verzichten müssen. Jugend und junge Familien die wir dringend benötigen wandern bereits in die nahen Ballungsgebiete ab. Die Einwohnerzahl Mörlenbachs war seit Jahren rückläufig. Mörlenbach steuert auf Zustände wie sie aus den Neuen Bundesländern bekannt sind zu, obwohl Mörlenbach an der Peripherie zu Europas wirtschaftsstärkstem Raum, den zwei angrenzenden Metropolregionen liegt. Schaut man einmal über den Tellerrand hinaus stellt man fest, selbst in der ertragreichen Pfalz, ebenso  wie der Odenwald Naherholungsgebiet der Ballungszentren, hat man erkannt das Tourismus und der Weinanbau alleine nicht ausreichen. Von Grünstadt bis Landau hat fast jede Winzergemeinde an der Weinstraße ihr Gewerbegebiet und Mörlenbach hat weder Wein noch vergleichbaren Tourismus.  Für Mörlenbachs Zukunft ist ein Erhalt von Gewerbe daher dringend geboten.